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Berichte

Begegnungsbesuch des DAS Orchesters zu den Hahnbacher Marktbläsern

tt. Vom 23. – 27.Juli 2015 waren 28 Musikanten und 13 Begleiter des DAS Orchesters (Drelsdorf - Ahrenshöft – Stapel) zu Gast bei den Hahnbacher Marktbläsern. Es war der 3. Aufenthalt bei den musikalischen Freunden in der Oberpfalz, die wieder ein buntes Pro-gramm zusammen gestellt hatten. Mit reichlich 2 Stunden verspäteten Eintreffens wurden die Musikanten aus „Friesland“ musikalisch von einigen Mitgliedern des Hahnbacher Or-chesters empfangen und in die verschiedenen Quartiere eingewiesen. Trotz der langen An-reise wurde der Abend im Rahmen der „Kennenlernparty Nr. 1“ in der Gaststätte „Zum Rit-ter“ bei einem gemeinsamen Essen für die meisten Mitreisenden zu einer großen Wiederse-hensfeier. Seit dem Besuch der Hahnbacher im Jahre 2012 waren doch schon viele Neuigkei-ten auszutauschen.
Die beiden organisatorischen Leiter Josef Iberer auf Hahnbacher Seite und Christian Hansen vom DAS Orchester stellten in ihren Begrüßungsreden die langjährige musikalische Verbun-denheit heraus, die teilweise auch bereits zu privaten Freundschaften gefunden hat. Am Freitag ging es dann ganz unmusikalisch zu einer Tagesreise nach Pilzen in Tschechien. Nach einer Stadtführung war die Besichtigung durch die Brauereianlagen der Pilsener Bierbrauerei organisiert. Seit 1842 wird das Pilsner Urquell im tschechischen Pilsen in derselben Brauerei, mit dem gleichen Wasser und unveränderter Rezeptur hergestellt. Mit einer fast 2 - stündi-gen Führung durch die alten, historischen Herstellungsräume und der heutigen modernen Abfüllhalle ging es dann am Abend zum alljährlich stattfindenden Hahnbacher Marktfest, wo es die Oberpfälzer genauso gut verstehen für Einheimische und Gäste ein buntes Treiben mitten in der Stadt zu organisieren, wie z.B. die Nordfriesen mit den Husumer Hafentagen.


Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Musik. Mit einem einstündigen Konzert in der Justizvollzugsanstalt Amberg betrat das DAS Orchester Neuland im Bezug auf Ort und Zuhö-rerschaft. Vor den männlichen Häftlingen, die freiwillig an diesem Konzert in der Anstaltskirche teilnahmen und damit ein Kulturangebot der Anstaltsleitung wahrnehmen konnten, spielten die 28 Musikanten unter ihrem Dirigenten Thies Thomsen Stücke aus ihrem aktuellen Repertoire von Marschmusik über Pop, Rock, Filmmusik, Klassik und Baladen. Sowohl der Moderation, als auch den musikalischen Vorträgen lauschten die Insassen, die zwischen 6 und 15 Jahren der Freiheit entsagen müssen und zollten den Musikanten Beifall. Eine an-schließende Führung durch den Leiter der Vollzugsanstalt, Herrn Peter Möbius hinterließ bei allen beteiligten Musikanten einen nachhaltigen Eindruck zum Thema „Freiheit, was ist sie wert“! Der Abend war dann für die musikalische Eröffnung des Marktfestes reserviert, wo der Bürgermeister und die Honoratioren der Gemeinde Hahnbach den Bieranstich vornah-men.
Für den Sonntag hatte das DAS Orchester dann im Rahmen des internationalen Jugendmu-sikfestivals in Hirschau ein einstündiges Konzert auf einer Konzertbühne zu absolvieren, die gefühlte 50 Grad Celsius abstrahlte. Beim anhaltenden Sonnenschein mitten auf dem Markt-platz kam man nicht nur zum Schwitzen, sondern schon zum „Tröpfeln“. Aber als Belohnung ging es nach dem Konzert zurück nach Hahnbach, wo Regina + Markus Achhammer, Josef Hofmann und Matthias Fenk mit ihrem Alphorn Quartett ein exklusives Konzert gaben. Alle Musiker des DAS Orchesters waren derart begeistert, dass fast jeder einmal das Alphornblasen ausprobierte. Man versprach beim Gegenbesuch der Hahnbacher ein ähnliches nordi-sches „Wattwurm-Quintett“ zusammenzustellen, um die Marktbläser damit zu überraschen. Nach dem Ausklang des Tages beim Marktfest ging es dann am Montag nach einem Ab-schiedszeremoniell und dem Austausch von Erinnerungsstücken zurück in die Heimat. Ein-hellige Meinung der Mitglieder des DAS Orchesters: „Schee war`s“ und man freut sich auf den Gegenbesuch.

Von der Trompete bis zum Saxophon alles dabei –

 


Quelle: HUSUMER NACHRICHTEN vom 27. November 2013 von „rah“

Drelsdorfer Drittklässler proben im Unterricht, was das Zeug hält. Jeder durfte wählen, welches Instrument er lernen möchte. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt für die jungen Nachwuchs-Musiker.

Neue Wege, Nachwuchskräfte zu gewinnen und zu fördern, geht der Feuerwehrmusikzug Drelsdorf-Ahrenshöft. Das Stichwort heißt: Klassenmusizieren.

Seit Anfang Oktober proben 23 Mädchen und Jungen der dritten Klasse in der Drelsdorfer Schule, was das Zeug hält. Im Rahmen der offenen Ganztagsschule treffen sie sich nachmittags in der Gruppe zum Üben. Regie führt der musikalische Leiter Thies Thomsen. Unterstützt wird er von Musiklehrerin Wiebke Kaphengst. Die Kinder durften sich selbst das Instrument aussuchen. Die Zusammensetzung ergibt schon fast die eines Orchesters: sechs Trompeten, sechs Klarinetten, zwei Saxophone, zwei Querflöten, zwei Tenorhörner und fünf Schlagwerke. Ziel ist es, am Ende ein Nachwuchsorchester aus der Taufe zu heben und die Kids nahtlos in den Musikzug zu integrieren.

Ab Januar werden weitere Fachlehrer für Schlagwerk, Blech- und Holzinstrumente einmal monatlich in den einzelnen Registern ausbilden. Nach sechs Monaten folgt die nächste Ausbildungs-Stufe. Dann wird nämlich jedem Kind ein aktiver Musiker als Pate zur Seite gestellt, mit dem es in Einzelausbildung übt.

Vater Staat fördert das Vorhaben im Rahmen der Förderrichtlinie „Kultur macht stark (KUMASTA) – Bündnisse für Bildung“. Das bedeutet: Es entstehen weder Unterrichtsgebühren noch Kosten für die geliehenen Instrumente. Voraussetzung für die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung bewilligte Fördersumme von 9900 Euro für den Zeitraum von Oktober 2013 bis September 2014 war es, Kooperationspartner ins Boot zu holen.

Sowohl Schulleiterin Britta Ehler als auch Svend Goldenbaum, Leiter des Ressorts Jugendarbeit und Jugendschutz beim Kreis Nordfriesland, waren Feuer und Flamme, als Thomsen im Vorfeld von seinem Vorhaben erzählte. Er schrieb ein Konzept und bewarb sich erfolgreich bei der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände. „Die jungen Menschen werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt. Ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt“, ist Thomsen überzeugt. Außerdem erfahren sie persönliche Wertschätzung, weil sie gebraucht werden.

Damit das Projekt weiterlaufen kann, ist für das Schuljahr 2014/15 bereits ein Folgeantrag gestellt worden. Ein dritter Kooperations-Partner ist auch schon in Sicht. „Das Projekt bietet allen Musikzügen die Chance, schrumpfenden Mitgliederzahlen entgegenzuwirken“, erläutert Thomsen. Immerhin gestalten gerade die Musikvereine in ländlichen Regionen das soziale und kulturelle Leben aktiv mit.

„Der Kreis unterstützt das Projekt, weil es um zielgerichtete musikalische Ausbildung geht. Damit werden soziale Brennpunkte unterbunden“, so der Vertreter der Behörde. „Es ist eine Herausforderung, die nur dann gelingen kann, wenn alle beteiligten Kräfte an einem Strang ziehen“, betont Thomsen. Dankbar sei er für die Unterstützung von Musikzugführer Christian Hansen und dessen Vertreter Sven Nicolaisen.

„Ich finde das Projekt einfach klasse, vor allem das ehrenamtliche Engagement“, so die Schulleiterin.